Monday, June 30

Freundschaft?

"Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen zwei Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. Die in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander stehenden Menschen bezeichnet man als Freundin bzw. Freund. In einer Freundschaft schätzen und mögen die befreundeten Menschen einander um ihrer selbst willen. Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung."

So kühl definiert wikipedia Freundschaft.
Aber Freundschaft sollte doch eigentlich mehr sein, oder?
Was ist eigentlich ein Freund?


"Ein Freund ist ein sehr lieber Mensch der zu dir hält
in guten und in schlechten Zeiten.
Der dir beisteht wenn du Kummer hast,
der dir zuhört wenn dich niemand versteht,
der dich festhält wenn du haltlos bist,
Der dich versteht wenn du traurig bist,
der mit dir lacht wenn die Sonne scheint
und mit dir das Leid teilt, wenn du alleine bist,
der mit dir durch dick und dünn geht,
der alles mit dir teilt,
der nicht fragt wieso, sondern einfach da ist wenn du ihn brauchst!

Ein Freund ist das Schönste, was man im Leben haben kann.
Du musst die Freundschaft pflegen - hüten wie einen Schatz.
Ein Freund kann auch verzeihen, doch nutze seine Freundschaft nicht aus,
gebe ihm zurück was er dir gegeben hat,
höre ihm zu wie er dir zugehört hat,
reich ihm deine Hand, wie er dir seine gereicht hat,
teile mit ihm nicht nur dein Leid, sondern auch deine Freude!

Ein wahrer Freund wird immer für dich da sein,
schenke ihm das was für eine Freundschaft am wichtigsten ist -
Dein Vertrauen!"

(Verfasser unbekannt)

"Eine Freundschaft besteht immer.
Nicht nur manchmal, dann und wann,
wenn man den Freund
grad brauchen kann.
Freunde sind allezeit für dich da.
Sie helfen dir bei Kummer und Leid.
Freunde sind Menschen,
mit denen man alles teilt.
Sie sind bei dir in schweren Zeiten,
steh'n dir zur Seite mit Rat und Tat.
Freunde helfen bei Problemen jeder Art.
All dies zu halten ist oft schwer,
denn auch Freundschaft ist vergänglich,
wie alles im Leben - nichts ist unendlich!
Unendlich schon, doch nicht unmöglich,
wie Freunde, so wie ihr und ich,
die lassen sich niemals im Stich.
Freunde fürs Leben,
die wird´s nur einmal geben.
Ob ihr es seid, das weiß ich nicht,
doch unsere Freundschaft
hat mich gelehrt,
einen Versuch ist es immer wert!"

(Verfasser unbekannt)

Ich weiß, ich bin in meiner Ausdrucksweise direkt. Ich weiß auch, dass ich mit diesem Post vielleicht meine beste und intakteste Freundschaft aufs Spiel setze. Aber wie soll sich etwas ändern, wenn keiner den Anfang macht?
Hat sich meine Erfahrung des fünften Rades am Wagen doch bestätigt? Ist man doch als Freund grundsätzlich "abgemeldet", wenn in eine Freundschaft zwischen Jungs eine Frau hineintritt? Bisher dachte ich, dass dem nicht so ist - zumindest in einer meiner Freundschaften. Aber da irre ich anscheinend...
Freundschaft heißt doch auch, den andern an seinen eigenen Gedanken(gängen) teil haben zu lassen, oder? Nicht umsonst sehen sich Freunde an und wissen sofort, was der andere denkt. Und wenn der Freund Trübsal bläst und traurigen Gedanken nachhängt, ist es doch meine Aufgabe herauszufinden, warum und diesen Zustand zu ändern. Das geht aber nur, wenn der andere keine "Firewall" installiert hat, keine Mauer um sich herum baut oder (enttäuschenderweise) einer anderen Person sich mitteilt. Dann muss ich mich doch fragen "Was habe ich falsch gemacht? Was hat/kann die andere Person, was ich nicht habe/kann?"
Es geht hier nicht um Eifersucht. Mir geht es darum, sein Verhalten zu verstehen und entsprechend drauf reagieren zu können. Wenn aber die Mauer steht und von der anderen Seite kein Vorschlaghammer drüber fliegt, mit dem ich durch die Mauer komme, kann ich nichts dagegen tun. Und ich HASSE Hilflosigkeit. Ich möchte in meinen Freundschaften nicht hilflos mit ansehen müssen, wie der andere sich in seinen Gedanken vergräbt.
Genauso mache ich mir nämlich meine Gedanken, die sich hauptsächlich um das "Warum?" drehen. Und darauf gibt es bekanntlich selten eine zufrieden stellende Antwort.

Liegts an mir? Dann aber bitte mit mir direkt klären und nicht über Umwege oder gar nicht.
Ich will nicht voyeuristisch erscheinen. Es soll nicht von mir gedacht werden, dass ich geil darauf bin, genau zu wissen, was bei andern Leuten so abgeht. Aber wie ich bereits sagte - ich kann in einer Freundschaft nicht auf mein Gegenüber reagieren, wenn ich nicht weiß, was los ist.

Trotz meines wenigen Schlafes wird mir dieses Thema heute nacht wahrscheinlich den Schlaf rauben, da ich noch zu keiner Lösung gekommen bin.
Wie denkt ihr/denkst du darüber? Gibt es Ratschläge, die ihr mir mitgeben könnt/ die du mir mitgeben kannst? Schreibt mir!

Friday, June 27

Grillen des Jugendkreises

Der Titel ist ganz wörtlich zu nehmen!
Heute (also eigentlich gerade eben) haben wir unsern Jugendkreis gegrillt. Soll heißen, heute war die letzte Stunde für den "alten" Jugendkreis. Am 15.8. werden wir mit einem neuen Konzept und neuen Leuten wieder aufmachen. Aber dazu mehr, wenns soweit ist.

Das Grillen fand am Ferienhäuschen eines unserer Teilnehmer statt. Wir hatten alle Ehemaligen eingeladen, die in den letzten 6 Jahren dabei waren. Leider kamen davon nur 3 (inklusive meines ehemaligen Mitarbeiter-Kollegen).
Aber wir hatten auch so unsern Spaß. Das Gelände bestand eigentlich nur aus Wiese - das eigentliche Häuschen war ganz am Ende und wir hatten eine ca. 30x5 m große Rasenfläche, die für ausgiebigen Fun-Fußball genutzt wurde, da sie mit fortschreitender Stunde immer feuchter und rutschiger wurde... Besonders Timo und Frank, mein Mitarbeiterkollege, rutschten immer wieder ineinander, Frank als Torwart und Timo als angreifender Spieler (es gab nur 2 pro Mannschaft...). Da hatten wir auf jeden Fall unsern Spaß und waren hinterher nicht nur von innen heraus, sondern auch von außen nass.
Der Abend heute war auch der Startschuss für ein Buch - mein ehemaliger Mitarbeiter Thomas, mit dem ich die ersten 5 Jahre den Jugendkreis geleitet habe, ist nun offiziell stolzer Buchautor (und ich sein ebenso stolzer Lektor...). Das Buch gibts hier: Tordenfjord Verlag. Nun darf ich endlich offiziell Werbung dafür machen, damit auf jeden Fall nachgedruckt wird... *g*
Also ich kann das Buch nur empfehlen, es ist echt spannend! Einmal angefangen und man MUSS es einfach bis zum Ende lesen, weil man wissen will, wie's weiter geht.
So, ich geh dann ma ins Bett - morgen ist tecis Investment Congress in Hamburg und meine Nacht ist um 2.30 rum *gähn*, da unser Bus dementsprechend früh fahren wird.

Thursday, May 22

Da bin ich wieder...

... sorry für die letzten blogfreien Monate, aber die Selbstständigkeit bringt so einiges mit sich, woran man sich erst gewöhnen muss. Dafür hab ich aber jetz gute Musik von "Less than Jake" mitgebracht. Das Video dazu seht ihr unten - sehr kreativ meiner Meinung nach.



Less Than Jake - Rest Of My Life - MyVideo


Für die Nicht-Englisch-Sprecher unter euch die Übersetzung des Zitates, das am Anfang und am Ende aufgeteilt wurde:

"An dem Tag, an dem das Kind bemerkt, dass alle Erwachsenen unvollkommen sind, wird es ein Jugendlicher. An dem Tag, an dem es ihnen vergibt, wird es ein Erwachsener. An dem Tag, an dem es sich selbst vergibt, wird es weise." - Alden Nowlan

Monday, March 31

Modelbilder

Sommer, Sonne, Sonnenschein... Laut T.'s Temperaturanzeige im Auto warns heute ca. 25 °C im Schatten (man bedenke: vor 3 Tagen lag noch SCHNEE!). Wir nutzten das perfekte Wetter, um mit Lea einige Modelbilder zu machen (das Ergebnis gibts hier). Nachdem wir mit ihre fertig waren, warteten am Auto noch 3 Leute, mit denen wir in die Stadt fuhren und einige kreative Bilder machten. Waren echt verrückte Leute, aber mir sehr sympathisch. Bilder gibts ebenfalls bei T., meine folgen später.
Abends war dann noch Lobpreisgottesdienst. T. und ich machten uns den Spaß, von der Empore aus die Zweitstimme zu den Liedern zu singen (wo möglich). Hatte zur Folge, dass die Leute, die vorne mit Blick zur Gemeinde standen und eigentlich singen sollten, mit einem Grinsen zu uns schauten... *g*
Die Segnungszeit nutzte ich, um mit 2 Teamern ausführlich für T. zu beten.

Friday, March 28

SingStar, Hausmusik und Abi

So oder so ähnlich lässt sich der heutige Abend beschreiben. Nach einem dienstlichen Termin meinerseits gings wieder zu T., wo heute SingStar auf dem Programm stand. Mit insgesamt 6 Leuten wars echt lustig, auch wenn ich mich geschickt aus der Affäre zog und das Mikro "an mir vorüberging"... *g*

Irgendwann war auch SingStar rum und irgendwer kam auf die Idee, mit Klavier, Gitarre und Gesang ein bisschen Mukke zu machen. Das lief nur so halbwegs und dauerte auch, bis die Gitarre richtig stimmte...

Über die Hausmusik gings dann zu Otto Waalkes und seinem (zugegeben manchmal sehr blöden) Programm, bis der Rest außer mir sich in Abifragen verlor (waren zufällig alle aus T.'s Jahrgangsstufe und die Prüfungen beginnen ab dem 15.4.).
Das war dann der Punkt, wo ich mich ein wenig ausklinkte, wobei auch meine Müdigkeit ihren Teil zu beitrug. Jetzt will ich nur noch den Post hier in den Rechner hacken und dann muss ich ins Bett - morgen (ähhh heute) is die Nacht um 7.45 rum....

Thursday, March 27

Beerdigung

Heute war die Beerdigung von T.'s Schwester. Unglaublich, wie viele Menschen sich um ein Grab scharen können. Es waren schätzungsweise so 150-200 Leute. T. meinte nach der Grablegung: "Hätten die Satelliten von Google Earth jetzt ein Bild gemacht, wäre der Friedhof ein einziger schwarzer Fleck."
Unser Pfarrer war nahe am Zusammenbruch, als der Sarg ins Grab gesenkt wurde. Aber er hielt durch und seine Frau, die als Verstärkung dabei war, musste nicht einspringen. Reife Leistung!
Die Trauerfeier lässt sich am besten mit "Dauer-Gänsehaut" beschreiben. Auch wenn ich sie in einem Nachbarraum verbringen musste wegen der vielen Besucher, so war doch deutlich die Betroffenheit unseres Pfarrers zu hören, der an diesem Nachmittag die passenden Worte fand.

Anschließend ging es zu T. nach Hause, wo ein kleines, feines und lustiges Kaffeetrinken wartete. Da sich so nach und nach alle verabschiedeten, blieben nur noch T. und ich über. Wir ließen den Tag geruhsam ausklingen, denn der morgige war schon geplant.

Wednesday, March 26

Bilder

so, wie versprochen, gibts hier die Beweisbilder für den März-Schnee:





Den Rest gibt es in meinem Album, wenn ich aus Frankreich zurück bin. Dann seht ihr dort auch die Bilder, die ich dort gemacht habe.

Monday, March 24

SCHNEEEEEEE...

Ich glaubs net - draußen liegen bestimmt 5-10 cm SCHNEE. HALLOOO? Wir haben Ende März! Und net Dezember...
Beweisbilder folgen, muss erst ma raus, welche machen...*g*

Sunday, March 23

Ostern

Ostern - das Fest der Wiedergeburt.

Nicht in diesem Jahr.

Nach einer Nacht mit wirren Träumen und vielen Wachphasen klingelte mein Wecker um 4.30 morgens. Trotz des wenigen Schlafes war ich überraschend wach - bin es jetzt noch.
Ein kurzes Frühstück und mit den letzten Materialien für den Godi ab Richtung Kirche.
Dort waren bereits Frank und Bastian damit beschäftigt, ein kleines Feuer zu entzünden. Viel vorzubereiten hatte ich nicht mehr, es war vieles schon am Freitag abend nach der Generalprobe erledigt worden.
Der Gottesdienst an sich lief hervorragend, trotz äußerst spontanen Umstellungen (den Umständen entsprechend). Während des anschließenden Frühstücks gab es positives Lob von allen Seiten, auch für meinen ersten öffentlichen Auftritt als Liedbegleiter an der Gitarre. Bin mit einem Freund, mit dem ich dort zusammen die musikalische Gestaltung übernommen habe , schon für die Christvesper dieses Jahr gebucht...
Bis dann alles soweit aufgeräumt war, wurde es dann schon 9 Uhr. Bin dann direkt nach dem Mittagessen wieder zu T., auch weil ich noch seine Materialien im Auto hatte. Dort verbrachte ich dann den Rest des Tages mit ihm und seiner Freundin und Ablenkung (auch wenn es hauptsächlich von ihm kam). Wir versuchten vergebens, Windows-Spiele auf einen Ubuntu-Notebook zu installieren (geplant war eigentlich ein Spiel zu dritt, jeder an einem Rechner) und schauten uns dann "Highschool Musical" 1+2 an.
Weitere persönliche Gespräche aus der Familie werde ich hier nicht wiedergeben.
Morgen habe ich zwar einen Termin, den werde ich aber so "abwürgen", dass ich relativ früh wieder bei T. bin - das sehe ich bei einem meiner besten Freunde als meine Pflicht an.

Die Beerdigung von T.'s Schwester wird durch Feiertage und andere Umstände nicht vor Donnerstag stattfinden.
Sollte ich von T. kein Post-Verbot bekommen (was ich ohne Zögern hinnehme!), halte ich euch auf dem Laufenden.

Saturday, March 22

Chaostag

Um 7:30 morgens klingelte heute mein Handy. Einer meiner besten Freunde war dran, völlig aufgelöst. Seine Worte werd ich wohl so schnell nicht vergessen: "Ich werd heute nichts mehr machen (geplant war eigentlich der Besuch des Osterfeuers, Anm. von mir). Hab soeben erfahren, dass meine Schwester heute nacht tödlich verunglückt ist."
Ich konnte nur schwer schlucken, so betroffen, geschockt und traurig war ich. Mehr als ein "Ist okay" brachte ich nicht heraus. Das Gespräch dauerte dann auch nicht viel länger.
Schwer getroffen und mit einem dicken Kloß im Hals nahm ich langsam und völlig durcheinander den eigentlich geplanten Tag in Angriff.
Eigentlich wollte ich heute nach Wetzlar zur Schulung fahren, wie jeden Samstag morgen. Jedoch war mir auch das nicht vergönnt. Im Nachbarort am Kreisel beschloss mein Auto einfach so auszugehen, als ich am Kreisel hielt (ist bei einem Automatikauto schon ein schlechtes Zeichen). Mit Mühe und Not konnte ich es in der nächsten Ausfahrt am Straßenrand zum Stehen bringen. Ein Anruf beim ADAC mit Bitte um Abschlepphilfe brachte mir weitere 90 Minuten Wartezeit ein, bis endlich einer vorbeikam.
Meine Hauswerkstatt hatte zum Glück offen, so dass eine spontane (aber kurze) Fehlerdiagnose erfolgen konnte. Vermutet wird nun ein Schaden entweder an der Zündplatte am Zündschloss oder an der Zündung selbst oder an einem dafür zuständigen Steuergerät.
Das war das Chaos Nummer zwei an diesem Tag.
Nummer drei ereilte mich dann, als ich mit dem Auto meines Onkels nach Herborn ins Büro fuhr. Dort sollte eigentlich mein oberster Boss uns bei den Terminierübungen über die Schulter schauen. Angeblich sollte es nicht lange dauern - bis ich wieder draußen war, war es 20 Uhr. *grummel*
Ich schwang mich ins Auto und fuhr zu oben erwähntem Freund, um wenigstens noch ein bisschen für ihn da sein zu können.
Dort angekommen, saß die ganze Familie um den Küchentisch herum, die Eltern völlig aufgelöst. Mein Freund (T.) hatte Besuch von seiner Freundin bekommen; so war die Unterstützung für ihn schon zu zweit.
Für mich brachen sprachlose knappe 2 Stunden an. Mehr als zuhören konnte ich in diesen Momenten nicht - mir fehlten die Worte, mir fehlen sie noch jetzt.
Werde mich jetzt ins Bett begeben und ein wenig Unterstützung von oben für morgen anfordern. Denn eigentlich sollte T. morgen im Osterfrühgottesdienst die Predigt halten...
Ein spontaner Vorbereitungstreff klärte dies bereits vormittags - ein paar kleine Änderungen am eigentlichen Ablauf mussten wir vornehmen (Lieder umstellen etc.) und mein Dad würde die Predigt übernehmen.

Saturday, March 15

Zitat

"Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will."

Albert Schweitzer


Thursday, January 31

Gesegnete Zeit

Heute war ein echt geiler Tag...
Hab mich heut mit einem guten Freund von mir getroffen, den ich seit über einem Jahr nicht mehr gesehen habe. Wir hatten viel zu reden - war ja auch ein "long time no see".
Gleichzeitig fiel noch ein dienstlicher Termin aus, der eigentlich verhinderte, dass ich diesen Freund mehr als 3 Stunden sehen konnte. So wurden dann aus 3 Stunden 6.
Nach dem Mittagessen gingen wir für ca. 2 Stunden raus in die Kälte. Dass es 2 Stunden waren, stellte ich erst hinterher fest, als ich auf die Uhr schaute - durch unser fast "Dauergespräch" flog die Zeit nur so.
So gegen 17 Uhr verließ ich ihn wieder. Auf dem Heimweg machte ich, um meinem Magen etwas zu arbeiten zu geben, beim Brötchen-König Halt. Dort kam nach einiger Zeit eine 3-köpfige Familie mit einem ca. 2 Jahre alten Jungen rein. Der Vater sorgte fürs Essen, Mutter und Sohn kamen in Rictung meines Tisches. Der Junge kam fast schnurstracks auf mich zu und linste über die Tischkante, was ich denn da schönes auf meinem Tablett habe.
Nach einem kurzen Blick ließ er sich widerstandslos von seiner Mama in den Kinderstuhl setzen. Das hielt ihn aber nicht davon ab, weiterhin zu mir zu schauen und mir beim Essen zuzukucken... Das Spiel ging so lange weiter, bis Papa mit dem Essen kam und ich für den Kleinen völlig uninteressant wurde...

Wednesday, January 30

habs geschafft!

hab soeben einen Anruf bekommen: Meine Prüfung is durch - bin nun offiziell Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger! *freu*

Sunday, January 27

Lobi

Zum krönenden Abschluss dieses sehr geilen WE's war heute abend noch Lobpreisgottesdienst in meiner Gemeinde. Timo war natürlich mit...
Wir verschwanden gleich oben auf der Empore, auf der wir natürlich den besten Überblick hatten. Gepredigt hat Joachim Strauch, Chef des Lebenshauses in Osterfeld über Freiheit. Auch hier würden nähere Erläuterungen den Rahmen des Blogs sprengen. Wer näheres wissen will, darf mich gerne persönlich fragen.
Der Worship-Teil in diesem Gottesdienst, der alle 2 Monate am letzten Sonntag stattfindet, besteht zu 99,7 % aus deutschen Liedern, die aber meistens ein englischsprachiges Pendant haben. Timo und ich haben dann aus Protest einfach Englisch anstatt deutsch gesungen - wir hatten unsern Spaß...
Das letzte Lied im Gottesdienst war "Unser Vater". Die Strophe war leider in der Originaltonart schon zu hoch, um sie eine Oktave höher als 2. Stimme zu singen. Im Refrain ging das - was wir zwei direkt ausnutzten.
Im Anschluss des Gottesdienstes bei den "3 G - Getränk, Gespräch und Gebäck" sprach uns eine Frau an, die ein paar Plätze weiter neben uns gesessen hätte, ob wir nicht Lust hätten, mal in einem Chor mitzusingen, *prust* wir hätten so gute Stimmen... *nochmal prust*. Wir konnten da vor Lachen nicht mehr an uns halten und klärten die gute Frau erst einmal auf, die dann ganz deprimiert von dannen zog...
Ein paar Minuten später, wir standen im Gespräch zusammen, sprach uns eine Frau des Lobi-Teams an, wir hätten doch die besten Stimmen an diesem Abend gehabt... Erneutes Lachen und große Freude unsererseits, denn besagte Frau hatte selbst Gitarre gespielt, neben einer zweiten Gitarrenspielerin und hinter dem Mini-Chor gestanden und uns TROTZDEM gehört... So langsam machen wir unsern lautesten Sänger im Tenor doch Konkurrenz... *fg*
Der Abend war gerettet und hätte nicht besser sein können.

Chorschulung 3. Tag

Den dritten Tag kann man eher als "gemütlichen Ausklang" bezeichnen. Gleitendes Frühstück zwischen 8 und 9.30, Beginn des Abschlussgottesdienstes um 10. In diesem sprach Benni über Freundschaft, Danken und Bitten. Leider kann ich hier nicht alles wiedergeben (scheiß Gedächtnis aber auch...).
Das Abendmahl fand in einem "geordneten Durcheinander" statt - die Brotbrechung sollte jeder bei Personen seiner Wahl durchführen - nix mit der Regelung "das Brot kommt von rechts und geht nach inks").
Anschließend Gruppenfoto, Mittagessen (Schweinebraten, Rotkohl und Serviettenknödel) und Heimfahrt.

Chorschulung 2. Tag

Der zweite Tag begann, ohne viel Schlaf gehabt zu haben, weil jemand aus unserm Zimmer (ich will jetz keinen ankucken, gell Elias... *g*) meinte, ein wenig schnarchen zu müssen.
8 Uhr Frühstück, 9.30 Beginn der zweiten Einheit. In dieser übernahmen wir in einer Songprobe kurzfristig den Sopran, der sich durch das laute Singen des Tenors genötigt fühlte, dessen Stimme zu übernehmen, was für viel Gelächter sorgte... *g*
Nach kurzer Pause gings zum leckeren Mittagessen - Spaghetti mit 3erlei Soße. Die Zeit danach bis 14.30 war zur freien Verfügung. Ich nutzte sie, um ca. 120 Bilder zu machen - das sonnige und klare Wetter draußen schrie geradezu danach. Bilder folgen!
Die Einheit ab 14.30 ging bis zum Abendessen und war gleichzeitig leider schon die letzte. Unter viel Applaus wurde Hanjo wieder verabschiedet, der sich gegen 19 Uhr noch in den Zug nach Hamburg setzen musste.
Um 20 Uhr startete der Bunte Abend mit dem Oberthema "Bauernhof". Diverse lustige Spielchen (zu viele, um sie hier alle aufzuzählen) sorgten für viel Gelächter und interessante Bilder...
Im Anschluss Zeit zur freien Verfügung. Eine Zeit lang hörte ich einem der Bässe zu, wie er von seiner Anfangszeit beim Bund erzählte. Echt krass, was und wie es da abgeht. Ich bin froh, Zivi gewesen zu sein und keinen Grundwehrdienst geleistet zu haben...
Irgendwann entwickelte sich eine größere Runde zum bekannten Spiel "Fußtreten". Es war viel lustiger, den Leuten bei ihren Verrenkungen zuzusehen als selbst mitzuspielen... *g*
Aber als dann die ersten halbwegs Besoffenen einer ebenfalls in der Jugendherberge untergebrachten Gruppe erschienen, beschlossen Timo, Elias, Miri und ich, den Rückzug anzutreten.
Ende des zweiten Tages.

Chorschulung

Von Freitag abend bis Sonntag mittag war ich in Wetzlar auf Chorschulung. Unser "Stimmquäler" war, wie letztes Jahr auch, Hanjo Gaebler. Hanjo macht ziemlich geilen Gospel und ziemlich geile eigene Songs. Wens interessiert: Infos gibts hier, hier und hier.

Aber von vorne:
Der 1. Tag der Schulung startete am Freitag abend mit Ankunft in der Jugendherberge. Nach einer unkomplizierten und schnellen Zimmerverteilung hieß es erst einmal Zimmer beziehen.
Timo und ich waren die ersten im Zimmer (der Rest des Zimmers sollte sich auf der Autobahn verfahren und erst später eintrudeln) und nahmen die 2. Etage in dem Zimmer erstmal für uns in Beschlag. Das hatte zur Folge, das wir zwei jeweils ein Einzelbett für uns hatten und der Rest im Zimmer sich mit den jugendherbergstypischen Hochbetten begnügen musste...
Nach Betten beziehen und Zeuch verstauen gabs erstmal um 18 Uhr lecker Abendessen. Die erste Einheit mit Hanjo startete um 19.40 damit, dass der Tenor erstmal - unter viel Protest - als "Tenösen" bezeichnet wurde.
Nach erfolgreicher Absolvierung der Einheit setzten wir uns mit noch ein paar Leuten ins Foyer an einen runden Tisch und spielten ein paar Runden Poker.
Dann klang der erste Tag mit viel Gelächter und etlichen verschiedenen Gesprächsthemen aus.

Wednesday, January 23

*sing*

War gerade bei ordi auf dem blog. Schaut euch doch ma das hier an... Viel Spaß beim "Ohrwurm-wieder-loskriegen"... *g*

Thursday, January 17

Flammkuchenakustik

War heute nach dem Meeting mit dem Rest des Teams im Gutshof in Herborn. Da es abends gegen 22.30 kein "normales" Essen mehr gab, gabs für uns nur noch Flammkuchen. Aber nicht nur in "der" Version mit Speck, Zwiebeln und Rahm. Sondern in mehreren verschiedenen, u.a. mit Pilzen, Käse, Spinat und Tomate (meiner... *g*) oder als "Diavolo" mit scharfer Wurst, Pilzen und gut gewürzt oder mit Lachs oder Shrimps oder, oder, oder...
Dazu kein 0,5-1 cm-Boden, wie man das ja eigentlich erwartet (wie ich zumindest Flammkuchen kenne), sondern ein etwas dickerer Boden als Chips-Dicke, schön knusprig braun, nicht zu dunkel, nicht zu hell gebacken. LECKER sag ich euch! Und bei 4,90 € für ein Flammkuchen von ca. 30*20 cm kann man nix sagen.
Das ganze in dem Ambiente einer Brauerei und eines riesen Gewölbes. Neben uns standen die alten Kupferkessel, über uns wölbte sich die Decke.
Der Raum an sich war schon riesig. Hatte bestimmt Platz für 150-200 Leute. Von einem Kollegen hörte ich dann, dass über dem Raum, in dem wir saßen, NOCH ein Stockwerk sei, in dem nochmal der gleiche Platz vorhanden sei.
Unser Tisch stand unter einem der Gewölbebogen. Das gab eine interessante Akustik... Wir saßen mit ca. 25 Mann (und Frau) an einem Tisch in L-Form. Mein Kollege schräg gegenüber von mir verstand ich mit erhobener Stimme einigermaßen. Am anderen Ende des L's saßen zwei Leute mit dem Rücken (!) zu uns und unterhielten sich. Da ich vor einer Wand saß, kam das Gespräch dieser beiden Leute von hinten an mein Ohr und ich verstand die beiden besser als meinen Kollegen vor mir... *g*
Also ich kann den Gutshof nur empfehlen - ich geh auf jeden Fall bei Gelegenheit wieder hin!

Thursday, January 3

A capella-Metal

Schon mal a capella-Metal gehört? Nein? Dann schaut euch mal das Video hier an:





Eine deutsche Gruppe, die A capella-Metal macht. Außer Schlagzeug verwenden sie nur die eigene Stimme. Lediglich die Stimme des "Gitarristen" wird durch einen E-Gitarren-Verstärker gejagt. Macht in diesem Lied nicht so viel aus, in einem anderen ("Rain") schon.

Nähere Infos hier: www.vancanto.de